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Die Energiebranche wird durch eine rasante Entwicklung gekennzeichnet. Der Prozess der europäischen Marktintegration begann vor einigen Jahren. Ziel dieser Integration ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Marktes, der es den Marktparteien erlaubt, auf einfache und effiziente Weise über die Grenzen hinweg mit Gas und Strom zu handeln.

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Blog Westküstenleitung

Willkommen auf unserem Blog zum Projekt Westküstenleitung. Wir freuen uns, hier mit Ihnen in Dialog zu treten und über Themen rund um das Projekt und den Netzausbau zu diskutieren. Unsere Autoren aus dem Projekt und anderen TenneT-Abteilungen sowie die Gastbeiträge aus der Fachwelt geben Ihnen Einblicke in die vielfältige Themenwelt der Energiewende.

Bundesnetzagentur bestätigt Netzentwicklungsplan 2035 – und damit neue Projekte an der Westküste Schleswig-Holsteins

Avatar of Alina EhlersAlina Ehlers - 08. März 2022 - Neues zur Westküstenleitung, Energie-News aus Schleswig-Holstein


Im Raum Heide plant TenneT gemeinsam mit 50Hertz ein innovatives Stromdrehkreuz. Über das sogenannte Multi-Terminal-Hub sowie drei neue Gleichstrom-Verbindungen soll mehr Windstrom von der Nordsee ins Höchstspannungsnetz transportiert werden. Die Energiewende-Projekte wurden Mitte Januar als Teil des Netzentwicklungsplans (NEP) 2035 von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestätigt. Die BNetzA hält die Vorhaben im Raum Heide somit für notwendig und unterstützt das Konzept von TenneT für eine zukunftsfähige Planung der Infrastruktur für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).

Im Netzentwicklungsplan (NEP) legen die vier Übertragungsnetzbetreiber – darunter auch TenneT – gemeinsam fest, welche Maßnahmen zur Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau des Höchstspannungsstromnetzes für einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb erforderlich sind. Der Aus- und Umbaubedarf für die kommenden zehn bis 15 Jahre wird alle zwei Jahre auf Basis eines Szenariorahmens ermittelt, der voraussichtliche Entwicklungen des Stromverbrauchs und der Erzeugung beschreibt.

Bei der Erstellung des Netzentwicklungsplans folgen die Übertragungsnetzbetreiber dem NOVA-Prinzip: Netz-Optimierung vor Netz-Verstärkung vor Netz-Ausbau. Sie prüfen zunächst, ob Engpässe im Netz durch Optimierungen und Verstärkungen behoben werden können. Erst wenn festgestellt wird, dass dies nicht möglich ist, nehmen sie die notwendigen Ausbaumaßnahmen – wie den Neubau von Leitungen und Schaltanlagen – in den Netzentwicklungsplan auf. 

Anschließend wird der Netzentwicklungsplan von der Bundesnetzagentur geprüft. Maßnahmen, die nicht für erforderlich gehalten werden, werden auch nicht bestätigt. Zusammen mit einem Umweltbericht bildet der bestätigte Netzentwicklungsplan den Entwurf des Bundesbedarfsplans, den die BNeztA der Bundesregierung vorlegt.

Sie wollen noch mehr wissen?

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Netzentwicklungsplan 2035.

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Peter Hilffert

Pressereferent - Onshore für Schleswig-Holstein und Niedersachsen