Strommarkt

Die Energiebranche wird durch eine rasante Entwicklung gekennzeichnet. Der Prozess der europäischen Marktintegration begann vor einigen Jahren. Ziel dieser Integration ist die Schaffung eines einheitlichen europäischen Marktes, der es den Marktparteien erlaubt, auf einfache und effiziente Weise über die Grenzen hinweg mit Gas und Strom zu handeln.

Strommarkt

Kennzahlen-App iOS

Die TenneT TSO GmbH veröffentlicht in dieser App gemäß den gesetzlichen Bestimmungen netzrelevante Daten in einer für das iPhone optimierten Darstellung. 

Mehr erfahren
E-Insights

Unsere Vision ist es, einer der transparentesten Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Europas zu sein und damit einen Wert für die Gesellschaft zu schaffen. In der Rubrik Energy Insights stellen wir Daten, Informationen und wertvolle Einblicke rund um das Thema Energie zur Verfügung.

E-Insights

E-Insights

Hier finden Sie interessante Zahlen und Fakten rund um TenneT.

Weiterlesen

Blog Ostbayernring

Willkommen auf unserem Blog zum Projekt Ostbayernring. Wir freuen uns, mit Ihnen hier in Dialog zu treten und über Themen rund um das Projekt und den Netzausbau zu diskutieren. Unsere Autoren aus dem Projekt und anderen TenneT-Abteilungen sowie die Gastbeiträge aus der Fachwelt geben Ihnen Einblicke in die vielfältige Themenwelt der Energiewende.

Woran arbeitet das Team Ostbayernring momentan?

Avatar of Ina-Isabelle HaffkeIna-Isabelle Haffke - 07. April 2017 - Neues zum Ostbayernring

Woran arbeitet das Team Ostbayernring momentan?

Derzeit ist es ruhig rund um den Ostbayernring. Seit den letzten Informationsrunden und Planungsgesprächen zu Beginn des Jahres, hat das Planungsteam alle Hände voll zu tun. Die Aufnahme und Prüfung aller Planungshinweise sowie die fachliche Bewertung des möglichen Leitungsverlaufs nimmt viel Zeit in Anspruch. Das rund 20-köpfige Team hat sich am 5. und 6. April in Wirsberg getroffen, um erste Zwischenergebnisse zu diskutieren und festzulegen, welche Aufgaben anstehen und wie es weitergeht. Damit auch Sie einen Einblick in unsere Vorbereitungen auf das Planfeststellungsverfahren erhalten, berichten wir von den zwei intensiven Arbeitstagen.

Zunächst führten sich alle Teilnehmer den ambitionierten Zeitplan vor Augen. Anfang 2018 soll das Planfeststellungsverfahren offiziell eröffnet werden. Bis dahin ist noch viel zu erledigen:

Zuerst müssen die Projektleiter den Leitungsverlauf festlegen, den TenneT im Verfahren beantragen wird. Das ist nicht in allen Bereichen einfach, denn es gibt die verschiedensten Belange zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen. In Gruppenarbeit betrachteten die Fachteams die besonders herausfordernden Planungssituationen und gaben den Projektleitern Empfehlungen mit auf den Weg. Redaktionsschluss in der Planung ist in diesem Sommer, um die Planfeststellungsunterlagen aufbereiten zu können.

Neben dem Leitungsverlauf gibt es auch in der Umsetzung viele Möglichkeiten, deren Vor- und Nachteile auszuloten sind. Einig waren sich alle Teammitglieder darüber, dass bei der Planung so wenig Fläche wie möglich in Anspruch genommen werden und die Maste möglichst schonend in die Landschaft integriert werden sollen. Dafür eignen sich verschiedene Masttypen und in sensiblen Waldgebieten wird die Überspannung geprüft. Stefan Opel, Projektleiter Planung und Genehmigung, stellte dem Team die verschiedenen Möglichkeiten vor.

Von den beiden vorherigen Punkten hängt die gesamte umweltfachliche Begleitung des Projekts ab. Die beiden Umweltgutachter Monika Marzelli und Frank Bernshausen gaben dem Team einen Zwischenbericht über die Kartierungsarbeiten und stellten Ihren Ansatz für einen Kompensationsplan vor. TenneT möchte vermeiden, landwirtschaftliche Freiflächen für zusätzliche umweltfachliche Kompensation zu beanspruchen. Daher soll die Schneise des alten Ostbayernrings nach Rückbau insbesondere in den Waldgebieten für Aufforstung genutzt werden. Unter dem neuen Ostbayernring bietet sich sogenanntes ökologisches Schneisenmanagement an. Für solche Kompensationsmaßnahen muss TenneT sich die Flächen dinglich sichern und ist auf die Zustimmung der Grundstückseigentümer angewiesen. Sobald die umweltfachlichen Eingriffe des Ostbayernrings und die dafür notwendigen Ausgleichsmaßnahme feststehen, wird das Team persönlich auf die betroffenen Grundstückseigentümer zugehen.

Viele offene Fragen konnten innerhalb der zwei Tage geklärt werden. Aus den Gruppenarbeiten, Diskussionen und Vorträgen gingen aber auch zahlreiche weitere Aufgaben hervor, die noch zu entscheiden sind. Mit Redaktionsschluss der Planung Mitte des Jahres 2017 werden die Fragen zu Mastbauformen und Überspannungsbereichen sowie der grundstücksscharfe Leitungsverlauf des Ostbayernrings geklärt sein. Zu diesem Zeitpunkt werden wir erneut alle betroffenen Grundstückseigentümer persönlich einladen, um im Rahmen von Planungsausstellungen über verschiedene Themen zu informieren:

geplanter Leitungsverlauf Ostbayernring mit Flächeninanspruchnahme und Masttypen

Kompensationsplanung

Rückbau des bestehenden Ostbayernrings

Beteiligungsmöglichkeit im Genehmigungsverfahren

Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.

0 Kommentare

Archiv

2022 (24)

September (1) August (3) Juli (4) Juni (2) Mai (2) April (4) März (4) Februar (1) Januar (3)

2021 (21)

Dezember (1) November (3) September (2) August (3) Juli (3) Juni (2) April (2) März (1) Februar (2) Januar (2)

2020 (36)

Dezember (2) November (2) Oktober (2) September (3) August (3) Juli (3) Juni (3) Mai (3) April (4) März (4) Februar (4) Januar (3)

2019 (41)

Dezember (3) November (4) Oktober (4) September (4) August (3) Juli (3) Juni (2) Mai (4) April (4) März (5) Februar (3) Januar (2)

2018 (43)

Dezember (2) November (2) Oktober (6) September (3) August (5) Juli (4) Juni (4) Mai (4) April (4) März (4) Februar (2) Januar (3)

Blog Abonnement

Benachrichtigung bei neuen Blog-Artikeln erhalten

Blog Ostbayernring: RSS-Feed

RSS-Feed abonnieren

Blogroll

Unsere Leseempfehlungen:

Ansprechpartner



Markus Kretzler

Referent für Bürgerbeteiligung